testbericht1.de

So testen wir bei testbericht1.de

Redaktion testbericht1 · Zuletzt geprüft am 4. Oktober 2026

Bei testbericht1.de gibt es zwei klar getrennte Formate: den Praxistest, bei dem wir das Gerät selbst in der Hand haben, und die Testauswertung, die mindestens zwei belegbare Quellen einordnet. Beides führt zu einem Score von 0 bis 100, nicht zu Schulnoten: beim Praxistest aus gewichteten Kriterien je Produktart, bei der Testauswertung aus den umgerechneten Ergebnissen der Quellen.

Symbolbild

Kurz gesagt

  • Jeder Beitrag trägt sichtbar sein Format: „Praxistest testbericht1“ oder „Testauswertung“.
  • Der Score reicht von 0 bis 100. Beim Praxistest setzt er sich aus Kriterien zusammen, die je Produktart gewichtet werden; bei der Testauswertung aus den Ergebnissen der ausgewerteten Quellen.
  • Bei Testauswertungen heißt der Wert „Auswertungs-Score“, damit niemand ihn mit einem eigenen Messergebnis verwechselt.
  • Provisionen aus Affiliate-Links ändern weder Score noch Reihenfolge. Mehr dazu auf der Seite Transparenz.
Die Seite ist neu. Wir bauen testbericht1.de seit Oktober 2026 neu auf. Die ersten Bestenlisten sind Testauswertungen mit Quellen; eigene Praxistests folgen und sind gesondert gekennzeichnet. Diese Seite beschreibt, nach welchen Regeln sie entstehen werden.

Zwei Formate, zwei Regelwerke

Wir trennen strikt zwischen dem, was wir selbst ausprobiert haben, und dem, was wir aus fremden Quellen einordnen. Die Unterschiede im Überblick:

MerkmalPraxistest testbericht1Testauswertung
Label„Praxistest testbericht1“„Testauswertung“
VoraussetzungWir haben das Gerät selbst in der Hand, per Kauf oder als Dauerleihgabe.Mindestens 2 belegbare Quellen liegen vor.
InhaltEigene Messungen, eigene Fotos, genannte Testdauer und genannter Testort.Einordnung der Quellen, Kundenkritik, Vergleich der Datenblätter.
ScoreScore von 0 bis 100Auswertungs-Score von 0 bis 100
Nicht erlaubtBehauptungen ohne eigene Erfahrung mit dem Gerät.Formulierungen wie „von uns getestet“ oder eigene Messwerte.
Strukturierte DatenReview-Auszeichnung für Suchmaschinen.Keine Review-Auszeichnung.

Die Begriffe haben wir im Glossar erklärt: Praxistest, Testauswertung und Auswertungs-Score.

So läuft ein Praxistest ab

Ein Praxistest bekommt nur dann das Label, wenn alle Schritte erfüllt sind. Fehlt einer, erscheint der Beitrag höchstens als Testauswertung, sofern genug Quellen vorliegen.

  1. Gerät beschaffen. Wir kaufen das Gerät oder erhalten es als Dauerleihgabe vom Hersteller. Einen befristeten Test mit Rückversand gibt es nicht.
  2. Testumgebung und Testdauer dokumentieren. Wir halten fest, wo und wie lange wir das Gerät nutzen. Beides steht im Beitrag.
  3. Messen. Wir erheben Messgrößen, die zur Produktart passen, und nennen sie im Beitrag. Dazu gehören je nach Gerät zum Beispiel die Lautstärke in dB(A), die Akkulaufzeit oder die Garzeit.
  4. Eigene Fotos machen. Alle Bilder eines Praxistests stammen von uns und zeigen das Gerät in unserer Testumgebung.
  5. Einordnen. Wir vergleichen die Befunde mit den Herstellerangaben und mit dem, was in der Produktart üblich ist, und vergeben den Score nach dem veröffentlichten Schema.
  6. Veröffentlichen mit Datum. Der Beitrag erscheint mit sichtbarem Datum. Spätere Prüfungen und Änderungen halten wir ebenfalls fest.

So läuft eine Testauswertung ab

Nicht jedes Gerät können wir selbst prüfen. Dann werten wir vorhandene Prüfungen aus und sagen das offen.

  1. Quellen sammeln. Wir brauchen mindestens 2 belegbare Quellen, etwa Prüfungen von Stiftung Warentest oder ÖKO-TEST, Fachpresse oder gut begründete Kundenbewertungen.
  2. Quellen belegen. Jede Quelle erscheint mit Ausgabe oder Datum und mit Link. Du kannst alles selbst nachlesen. Eine Übersicht der Quellen findest du im Verzeichnis Prüfzeichen & Testquellen.
  3. Kundenkritik auswerten. Wir lesen wiederkehrende Kritikpunkte heraus, zum Beispiel zu Verarbeitung, Bedienung oder Ersatzteilen, und gewichten einzelne Ausreißer nicht über.
  4. Datenblätter vergleichen. Wir stellen die Herstellerangaben der Konkurrenzmodelle nebeneinander und markieren Angaben, die sich nicht prüfen lassen.
  5. Einordnen und kennzeichnen. Der Beitrag trägt das Label „Testauswertung“. Er enthält weder eigene Messwerte noch die Formulierung „von uns getestet“.

Widersprechen sich Quellen, verschweigen wir das nicht. Wir nennen die Abweichung im Beitrag und erklären, welche Quelle wir für die Einordnung stärker gewichten und warum.

Ergebnisse von Stiftung Warentest oder ÖKO-TEST geben wir nicht wörtlich wieder und verwenden deren Logos nicht. Wir beschreiben die Arbeit sachlich und verlinken auf die Quelle.

So rechnen wir den Auswertungs-Score

Bei einer Testauswertung prüfen wir das Gerät nicht selbst. Wir rechnen jedes veröffentlichte Ergebnis auf eine Skala von 0 bis 100 um: Schulnoten nach der Formel 100 minus (Note minus 1) mal 20, also 1,0 = 100, 2,0 = 80 und 3,0 = 60. Verbale Urteile zählen fest (sehr gut 94, gut 80, befriedigend 62, ausreichend 45, mangelhaft 25), Prozentwerte von Testmagazinen rechnen wir nach deren Notenskala um, Sternewertungen linear.

Die Ergebnisse gehen gewichtet ein: Stiftung Warentest, ÖKO-TEST, Konsument und K-Tipp mit vollem Gewicht, übrige Fachmedien mit 70 Prozent. Ein Ergebnis, das wir nur über einen Bericht Dritter belegen können, zählt mit 85 Prozent seines Gewichts; Tests, die älter als drei Jahre sind, mit 60 Prozent, ältere als fünf Jahre mit 40 Prozent. Gemeinschaftstests mehrerer Institute zählen als eine Quelle. Die Zufriedenheit der Amazon-Käufer fließt mit kleinem Gewicht ein, wenn mindestens 20 Bewertungen vorliegen; die Sternezahl selbst zeigen wir nicht an.

Der Auswertungs-Score ist der gewichtete Mittelwert. Er ist kein eigenes Messergebnis und nicht mit den Noten der Institute gleichzusetzen. In eine Bestenliste kommt ein Modell nur mit mindestens zwei belegbaren Quellen; wo Institute kaum dieselben Geräte prüfen, genügt ein Fachtest, wenn dazu ausreichend Kundenbewertungen vorliegen. Das steht dann als Quellenbasis am Produkt.

Produktdatenbank: Datenblatt-Vergleich

Zu Modellen ohne Testauswertung zeigt die Produktdatenbank das Label „Datenblatt-Vergleich“: Herstellerangaben, die Einordnung dieser Werte gegen die übrigen Modelle der Kategorie und eine Zusammenfassung wiederkehrender Kundenkritik in eigenen Worten. Diese Seiten tragen keinen Score.

Das Bewertungsschema: Score von 0 bis 100

Jede Produktart bekommt eigene Kriterien, weil ein Saugroboter etwas anderes leisten muss als eine Heißluftfritteuse. Die Kriterien werden gewichtet und ergeben zusammen einen Score zwischen 0 und 100. Je höher der Wert, desto besser erfüllt das Produkt die Kriterien seiner Produktart.

Als Beispiel nehmen wir Saugroboter. Hier schauen wir auf diese Kriterien:

  • Saugleistung
  • Navigation
  • Wischen
  • App
  • Lautstärke
  • Wartungskosten

Die Kriterien richten sich danach, was Käuferinnen und Käufer im Alltag wirklich beschäftigt. Bei Praxistests fließen eigene Messgrößen ein. Bei Testauswertungen stützen wir uns auf die Befunde der Quellen und die Datenblätter, und der Wert heißt dann Auswertungs-Score.

Wie stark jedes Kriterium zählt, legen wir pro Produktart fest. Für Praxistests veröffentlichen wir diese Gewichtung je Produktart, sobald der erste Praxistest der Produktart erscheint. Jede Bestenliste nennt ihre Kaufkriterien mit Gewichtung zusätzlich in der Liste selbst. Bis dahin nennen wir keine Zahlen, weil wir sie nicht ohne Grundlage festlegen wollen.

Warum keine Schulnoten?

Schulnoten wirken wie ein amtliches Urteil, und genau das sind wir nicht. Wir sind kein Prüfinstitut. Außerdem verdecken Noten, warum ein Gerät so abschneidet. Ein Score aus offen genannten, gewichteten Kriterien lässt sich dagegen nachvollziehen. Du siehst, welches Kriterium den Wert hebt oder senkt, und kannst für dich anders gewichten. Wer zum Beispiel vor allem Ruhe möchte, schaut zuerst auf die Lautstärke.

Der Score ist außerdem ein Vergleichswert innerhalb einer Produktart. Ein Saugroboter und ein Grill lassen sich nicht über ihren Score vergleichen, weil sie nach unterschiedlichen Kriterien bewertet werden. Der Score ersetzt auch nicht den Blick auf deine eigenen Anforderungen, etwa Wohnungsgröße, Haustiere oder Budget.

Regeln für den Begriff „Testsieger“

„Testsieger“ ist ein Wort, das schnell überzogen wird. Bei uns gibt es nur zwei zulässige Formen:

  • „Unser Testsieger“ mit sichtbarem Stand-Datum. Das gilt nur in Bestenlisten, die auf Praxistests beruhen.
  • „Testsieger bei [Institut], Ausgabe [Monat/Jahr]“ mit Link zur Quelle. So geben wir wieder, was ein Institut ausgezeichnet hat, ohne es als unser Ergebnis auszugeben.

Andere Formulierungen wie „Testsieger“ ohne Quelle oder ohne Datum verwenden wir nicht.

Wie wir Produkte auswählen und wo unsere Grenzen liegen

Welche Produkte wir prüfen oder auswerten, entscheidet die Relevanz für dich als Leser. Maßgeblich sind Verbreitung, Nachfrage und die Frage, ob wir einen Beitrag belegen können. Die Höhe einer Provision spielt dabei keine Rolle.

Ein Praxistest ist kein Laborversuch. Wir haben kein Prüflabor und sind keine akkreditierte Prüfstelle. Unsere Aussagen gelten für die genannte Testumgebung und die genannte Testdauer. Wie sich ein Gerät über viele Jahre verhält, können wir erst sagen, wenn wir es so lange nutzen. Fehlt uns etwas, schreiben wir das in den Beitrag, statt es zu schätzen.

Preise nur als Preisklassen

Preise ändern sich oft mehrmals am Tag. Damit du nicht auf veraltete Zahlen schaust, zeigen wir keine Eurobeträge, sondern Preisklassen von € bis €€€€. Den aktuellen Preis siehst du beim Händler.

Aktualisierung und Prüfdatum

Jeder Beitrag zeigt ein sichtbares Prüfdatum. Ändern wir inhaltlich etwas, steht ein Änderungshinweis am Artikel. Neue Modelle, geänderte Preisklassen oder eine neue Prüfung einer Quelle sind typische Anlässe, einen Beitrag zu überarbeiten. Eine Jahreszahl im Titel setzen wir nur, wenn wir den Beitrag im selben Jahr wirklich geprüft haben. Fehler behandeln wir getrennt von Aktualisierungen und führen sie auf der Seite Korrekturen.

Umgang mit Herstellern

  • Wir nehmen Geräte nur als Dauerleihgabe an, nicht als befristeten Test mit Rückversand.
  • Hersteller sehen unsere Texte vor der Veröffentlichung nicht und nehmen sie nicht ab.
  • Wir nehmen keine bezahlten Bewertungen an.
  • Leihgeräte kennzeichnen wir im jeweiligen Beitrag.
  • Ein Gerät bleibt nach dem Praxistest bei uns. Das verhindert den Druck, ein Ergebnis für die Rückgabe freundlich zu formulieren.

Wie wir uns finanzieren, steht auf der Seite Transparenz. Wer hinter den Texten steht, findest du bei der Redaktion.

Produkte mit Gesundheits- oder Sicherheitsbezug

Bei Produkten, bei denen es um Gesundheit oder Sicherheit geht, etwa Blutdruckmessgeräten, Kindersitzen oder Babyphones, veröffentlichen wir ausschließlich Testauswertungen. Wir treffen dazu keine eigenen Sicherheits- oder Gesundheitsaussagen, sondern ordnen die Quellen ein. Der Beitrag trägt einen entsprechenden Hinweis. Bei gesundheitlichen Fragen ist ärztlicher Rat der richtige Weg.

Bilder

Bei Praxistests stammen alle Fotos von uns und zeigen das Gerät in unserer Testumgebung. Stockfotos verwenden wir nur zur Illustration und kennzeichnen sie als „Symbolbild“. In einer Testauswertung wird ein Stockfoto nie so platziert, dass es wie ein eigenes Foto des Geräts wirkt.

Praxistest

Eigene Fotos, genannte Testdauer, Messgrößen und Review-Auszeichnung. Das Label gibt es nur mit Gerät in der Hand.

Testauswertung

Mindestens 2 Quellen mit Ausgabe, Datum und Link, dazu Kundenkritik und Datenblatt-Vergleich. Der Wert heißt Auswertungs-Score.

Häufige Fragen

Beeinflusst die Provision den Score?

Nein. Provisionen aus Affiliate-Links ändern weder den Score noch die Reihenfolge in Bestenlisten. Die Einzelheiten stehen auf der Seite Transparenz.

Woran erkenne ich, ob wir ein Gerät selbst geprüft haben?

Am Label. Nur Beiträge mit „Praxistest testbericht1“ beruhen auf einem Gerät, das wir selbst in der Hand hatten. Beiträge mit „Testauswertung“ ordnen fremde Quellen ein und nennen sie mit Ausgabe, Datum und Link.

Welche Prüfzeichen und Testquellen berücksichtigt ihr?

Wir führen ein Verzeichnis, in dem wir Prüfzeichen und Testquellen sachlich erklären. Du findest es unter Prüfzeichen & Testquellen.

Was passiert, wenn du einen Fehler entdeckst?

Schreib uns. Wir prüfen den Hinweis, korrigieren belegte Fehler und machen die Änderung am Artikel sichtbar. Wie das geht, steht unter Korrekturen.