So funktioniert Indirektes Grillen
Beim indirekten Grillen wird die Hitzequelle auf eine Seite des Grills gelegt, und das Grillgut kommt auf die andere. Bei Holzkohlegrills schiebt man die Kohle zur Seite, bei Gasgrills bleiben einzelne Brenner aus. Mit geschlossenem Deckel entsteht eine Umluft, die das Gargut gleichmäßig erhitzt. Bräunung kommt aus der Zeit, nicht aus kurzer Hitze. Typisch ist das Verfahren für Braten, ganze Hähnchen oder Rippchen.
Zu unterscheiden ist es vom direkten Grillen, bei dem Steaks oder Würste über der Hitzequelle kurz und scharf angebraten werden. Viele nutzen beide Methoden kombiniert und nennen das Zwei-Zonen-Prinzip. Ein Missverständnis ist, indirekt sei schwächer oder nur für Anfänger. Es braucht aber Geduld und verlässliche Temperaturführung. Ein Deckelthermometer zeigt nur die Luft oben im Deckel, nicht unbedingt die Temperatur am Gargut. Ob Fleisch gar ist, zeigt ein Fleischthermometer besser als die Zeit.
Darauf achten wir
Beim Kauf zählen ein gut schließender Deckel, Platz für zwei Zonen, regelbare Brenner oder Luftzufuhr und ein Thermometer. Berichte beschreiben, wie sich das Zwei-Zonen-Prinzip am jeweiligen Grill umsetzen lässt und wie die Temperaturführung wirkt. Eigene Beobachtungen entstehen im Testgarten, sobald ein Gerät dort tatsächlich benutzt wurde. Mehr Hintergründe findest du auf dem Nischenportal grill-ratgeber.com.
Häufige Fragen
Was bedeutet indirektes Grillen?
Das Grillgut liegt neben der Hitzequelle, nicht darüber, und gart bei geschlossenem Deckel. Die heiße Luft zirkuliert wie in einem Backofen. So gelingen größere Stücke, die langsam garen sollen.
Wann nehme ich direktes, wann indirektes Grillen?
Direkt eignet sich für kleine, schnell garende Stücke wie Steaks oder Würste, indirekt für dicke oder große Stücke. Viele kombinieren beides: erst direkt anbraten, dann indirekt fertig garen. Ein Fleischthermometer hilft bei der Kontrolle.
Stand: Oktober 2026 · Redaktion testbericht1 · Fehler gefunden? Korrektur melden