So funktioniert Gewichtung von Testkriterien
Nicht jede Eigenschaft eines Geräts ist gleich wichtig. Bei einem Wassertank zählt die Dichtheit mehr als die Farbe, bei einem Grill die Temperaturführung mehr als der Deckelgriff. Die Gewichtung bildet das ab: Jedes Kriterium trägt mit einem festgelegten Anteil zur Gesamtzahl bei. Dadurch kann ein Mangel in einem wichtigen Bereich nicht durch viele kleine Pluspunkte verdeckt werden. Bei einem Saugroboter kann etwa die Navigation stärker ins Gewicht fallen als das Design, bei einem Grill die Bedienung stärker als das Zubehör.
Eine Gewichtung ist immer eine Entscheidung und deshalb nie völlig neutral. Wer andere Prioritäten hat, kommt zu einer anderen Reihenfolge. Wenn dir Lautstärke wichtiger ist als Reinigungsaufwand, solltest du die Einzelkriterien im Bericht lesen statt nur auf die Gesamtzahl zu schauen. Gleiches Gewicht für alle Kriterien wäre dagegen kein neutraler Standard, sondern ebenfalls eine Setzung. Eine nachvollziehbare Gewichtung macht den Score erst lesbar.
Darauf achten wir
Ein Score ist erst dann lesbar, wenn du weißt, was in ihn eingeht. Bei testbericht1.de gilt: gewichtete Kriterien je Produktart, Skala von 0 bis 100, keine Schulnoten. Lies deshalb die Einzelkriterien im Bericht und gleiche sie mit deiner Situation ab, etwa Gartengröße, Haushaltsgröße oder Platz in der Küche. Die Methode ist auf der Seite „So testen wir“ beschrieben.
Häufige Fragen
Warum haben Testkriterien unterschiedliches Gewicht?
Weil sie für den Nutzen eines Geräts unterschiedlich wichtig sind. Ein Kriterium mit großem Einfluss auf den Alltag soll die Gesamtwertung stärker prägen als eine Nebensächlichkeit.
Kann ich die Gewichtung für mich anpassen?
Direkt im Score nicht, aber du kannst die Einzelkriterien im Bericht lesen und selbst entscheiden, welche für dich zählen. So erkennst du, ob die Gesamtzahl zu deinen Prioritäten passt.
Stand: Oktober 2026 · Redaktion testbericht1 · Fehler gefunden? Korrektur melden